1. Delphi-Runde
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Kommentar: Soll der Item nur für die Patho-Meldung fakultativ sein (Kann-Feld) und für Diagnose- und OP als Pflichtfeld? Wenn ja, ist es nicht nachvollziehbar, denn dieser Item, muss ja (gemäß o.g. Begründung) im Pathologiebefund verpflichtend enthalten sein.
Gegenvorschlag: Den Item für Diagnose- und OP-Meldeanlass als Kann-Feld und in der Patho-Meldung als Pflicht-Feld definieren. Damit wird die ohnehin schon überbordende Dokumentationslast für die Nicht-Patholgie-Meldeanlässe nicht noch weiter erhöht.
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Kommentar: Zustimmung.
Mit dem T-Status ist bereits einiges abbildbar, eine genauere Einschätzung kann jedoch für wiss. Fragestellungen hilfreich sein und steht dann vermutlich im annehmbaren Verhältnis zum größeren Erfassungsaufwand.
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Kommentar: Ablehnung.
Die Tumorausdehnung ist nicht für alle T-Definitionen relevant. Es ist fraglich, ob das Item wirklich auch bei Entitäten mit T-Definitionen ohne Berücksichtigung der Ausdehnung angegeben oder hier nicht eher auf “nicht zutreffend” zurückgegriffen wird.
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist schwer zu beurteilen.
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Kommentar: Hamburgisches Krebsregister:
Das Item wird abgelehnt, da es je nach Entität und Diagnostik (bildgebende Verfahren, Pathologie) sehr unterschiedliche und eher nicht vergleichbare Definitionen gibt. Die TNM-T-Angabe ist ausreichend.
Gegenvorschlag: Besprechung mit Berufsverband der Pathologen bezüglich strukturierter Befundberichte und -meldungen und relevanter Tumorentitäten.
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Kommentar: Als Definition bitte "größte Tumorausdehnung des Primärtumors in mm" schreiben, nicht "Ausdehnung".
Im Hinweis die Angabe ergänzen, dass bei Entitäten mit Organspezifischem Modul nicht zutreffend zu wählen ist (derzeit Melanom und Mamma).
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Kommentar: Ablehnung, TNM Klassifikation ausreichend, Information redundant, Angabe ggf. über Mamma-Modul
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Kommentar: Aufnahme im OBDS sinnvoll.
Der Begründungstext sollte angepasst werden, die Tumordicke, bzw. die Eindringtiefe ist nicht nur für Melanome, sondern auch für Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome (und m.E. auch für einige HNO Tumore) relevant. Insofern sollte die Definition des Items geschärft werden.
Für definierte Tumoren (MM, cBCC, cSCC) könnte in diesem Feld die Eindringtiefe erfasst werden.
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Kommentar: Fraglicher Mehrwert zur TNM-Angabe. Deshalb wird das Item abgelehnt.
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Kommentar: Landeskrebsregister NRW:
Wir stehen der Aufnahme kritisch, aber nicht vollkommen ablehnend gegenüber. Sollte das Item aufgenommen werden, ist genau zu definieren, wie mit nicht vollständig resezierten Primärtumoren umgegangen werden sollte. Wie ist in diesem Zusammenhang mit Nachresektaten umzugehen?
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Kommentar: KKRBB:
Gefordert ist die pathologische Ausdehnung, richtig? Bitte entsprechenden Hinweis aufnehmen, dass keine klinische Messung gemeint ist.
Zudem ist nicht bei allen Tumorentitäten die größte Tumorausdehnung relevant, sondern ggf. auch andere Ausdehnungen (zB in die Tiefe bei malignem Melanom). Dies wäre entsprechend zu berücksichtigen.
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Kommentar: Bei den sonstigen prognostisch ungünstigen Hauttumoren (außer Merkelzellkarzinom) sind sowohl max. Ausdehnung als auch die Tiefe lt. TNM relvant. Ggf. sollte daher das ITEM Tumordicke im Modul Melanom auch für diese Tumore nutzbar sein.
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Kommentar: Aufwand und Nutzen müssen abgewogen werden. Was nützt uns ein Kann-Feld? Die Tumorausdehnung sollte nur für die Entitäten abgefragt werden, für die sie relevant ist. Für die Mamma gibt es z.B. schon die Abfrage für invasiv und in situ im Modul. Man sollte nicht unnötig viele Angaben von den Melder*innen erwarten.
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Kommentar: Rückmeldung vom Krebsregister Sachsen-Anhalt:
Wir erachten dieses Item als sinnvoll.
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Kommentar: - Datenhaltungstechnisch ist die Vermischung einer mm-Zahl und Ausprägungen wie U=unbekannt suboptimal
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Kommentar: Hilfreich, wenn sich bei Wechsel der TNM-Auflage Kriterien für die T-Klassifikation geändert haben
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Kommentar: Das Item ist wichtig und sollte in modifizierter Form aufgenommen werden. (s. Gegenvorschlag).
Die Dokumentation der größten Tumorausdehnung bei invasiven, soliden Tumoren ist sinnvoll, weil dadurch eine Vergleichbarkeit auch unabhängig von TNM-Versionen ermöglicht wird. Wichtig ist die Angabe auch bei Entitäten, für die es keine TNM-Klassifikation gibt.
Gegenvorschlag: Feldbezeichnung: größte Tumorausdehnung
Definition:
Größte Tumorausdehnung des invasiven Tumors
Ergänzung der Hinweise:
Die größtmögliche Ausdehnung soll nur für invasive Tumoren angegeben werden.
Bei in-situ Tumoren soll "nicht zutreffend" gewählt werden.
Bei bestimmten Entitäten kann die Größe von in-situ Tumoren im organspezifischen Modul erfasst werden (z.B. organspezifisches Modul Mamma).